Woraus besteht das Stempelgummi?



Bei der Gestaltung von Stempeln bzw. der Stempelplatten kommen unterschiedliche Stempelgummis zum Einsatz. Diese sind meist aus Naturgummi und weisen eine Dicke von 2 bis 3 mm auf. Geeignet sind insbesondere Gummis, die auf der einen Seite eine glatte Oberfläche, zur Ausarbeitung der Stempelgravur aufweisen und auf der anderen Seite eine aufgeraute Oberfläche für die Anbringung haben. Da die meisten Stempel inzwischen durch Lasergravur hergestellt werden, da diese verschiedene Tiefen und damit Schattierungen ermöglichen, werden spezielle Laser-Stempelgummis eingesetzt, die den Vorteil bieten, dass sie weniger Rauch bei der Gravur entwickeln und gleichzeitig auch eine sauberere Verarbeitung möglich machen. Darüber hinaus kann auch der unangenehme Geruch nach verbranntem Gummi eingeschränkt werden.

Eine weitere Möglichkeit sind Stempelplatten aus Fotopolymer, die durch UV-Belichtung bearbeitet werden. Hierdurch können sehr schnell große Menschen von Stempelplatten hergestellt werden. Auch durchsichtige Stempelplatten sind durch den Einsatz von Fotopolymer möglich. Die aufgeführten Varianten können ebenso für das Stempeln auf Papier als auch auf anderen Materialien eingesetzt werden. Es werden kann speziellen Stempelkissen benötigt. Stattdessen können sie mit praktisch den meisten herkömmlichen Stempelfarben eingesetzt werden. Stempelgummi, das selbst bearbeitet werden kann, gestaltet sich nicht anders als herkömmliche Radiergummis, so dass auch diese zur Stempelherstellung verwendet werden könnten.


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