Beispiele für Anatomiestempel




Bei den sogenannten Anatomiestempeln handelt es sich um Motiv- oder auch Bilderstempel, und damit zu den Stempelmodellen, die den menschlichen Körper sowie einzelne Bereiche des Körpers, Organe, Knochen, Zähne, Augen etc. grafisch darstellen und es so ermöglichen, diese entsprechend zu kennzeichnen und mit Vermerken zu versehen. Sie beinhalten ausschließlich Grafiken und Symbole und keinen Text, so dass sie ausschließlich unterstützend, beispielsweise in ärztlichen Berichten und Informationen eingesetzt werden, um diese zu vervollständigen und grafisch zu verdeutlichen. Selten handelt es sich hierbei um automatische Stempelmodelle. In Bezug auf die Formate findet man unterschiedliche Ausführungen, wobei diese letztendlich so gestaltet sind, dass wichtige Details durch den Stempeldruck gut dargestellt werden können.

Sinnvoll sind Anatomiestempel grundsätzlich immer dort, wo eine Darstellung des menschlichen Körpers, der einzelnen Körperglieder oder der entsprechenden Knochen und Organe notwendig ist. Daher finden sie Einsatz in Universitäten und teilweise auch Praxen von Ärzten und Fachärzten – wobei dieser Einsatz kaum noch zum Tragen kommt, da zumeist die einzelnen Patientenberichte mit dem PC erfasst und auf diese Weise dargestellt werden. Verschiedene Softwarelösungen für Ärzte beinhalten bereits eine solche Darstellung, so dass explizite Stempellösungen hier zumeist nicht notwendig sind. In Universitäten sind diese Softwarelösungen noch nicht grundsätzlich im Einsatz und werden dort durch entsprechende Stempelmodelle ersetzt.

Der Einsatz in Arztpraxen dient zumeist der grafischen Darstellung von Diagnosen sowie dem genauen Anzeigen von Beschwerden in dem betroffenen Bereich des Körpers. So kann bei Weitergabe der Patientenakte eine Lokalisierung wesentlich einfacher erfolgen. Bei Zahnärzten können Anatomiestempel das Gebiss oder auch einzelne Zahnreihen aufzeigen, in die Kariesbefall eingetragen oder generell gekennzeichnet werden kann, welche Zähne vorhanden sind, welche fehlen und welche gesund oder erkrankt sind. Dies vereinfacht die Weiterbehandlung des Patienten im Rahmen mehrerer Behandlungssitzungen und dient gleichzeitig auch dazu, Patienten die Vorgehensweise der Behandlung näherzubringen und die Notwendigkeit der Behandlung darzustellen.

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